6.9  Evaluation und Qualitätssicherung


Evaluation

 

Grundsätzlich

Die Informatikmittelschule ist eine schulisch basierte Grundbildung. In allen Ausbildungsjahren sind Projekte und praxisbezogene Elemente eingeplant - in den Praktika erfolgt jedoch der Test der Praxistauglichkeit. Wir haben den Anspruch, dass unsere IMS-Absolventen nach ihrer Ausbildung die Wahl zwischen Berufstätigkeit und Fachhochschul-Studium haben. Der Praxisbezug ist deshalb von zentraler Bedeutung. Die Auswertung der Praktika (siehe 6.7) liefert uns Informationen über den Ausbildungsstand der Lernenden und damit natürlich auch über unsere Ausbildung.

Evaluation der Praktika

Die Lernenden absolvieren 

  • ein Kurzpraktikum von 2 bis 3 Wochen nach dem 3. Semester

  • ein Auslandspraktikum in England im Herbst des 3. Ausbildungsjahres

  • ein Jahrespraktikum von mindestens 220 Tagen im 4. Ausbildungsjahr.

 

Alle Praktika werden gründlich ausgewertet: Die Lernenden erhalten von den Praktikumsbetrieben ein qualifiziertes Feedback zu Leistung und Verhalten, das BWZ erhält eine Rückmeldung zu Wissensstand, Einsatzmöglichkeiten, Leistung und Verhalten der Lernenden.

 

 


Qualitätssicherung

 

Qualifikationsverfahren

Ein zentrales Element unserer Qualitätssicherung ist die Auswertung der Resultate des Qualifikationsverfahrens (QV). Es ist selbstverständlich, dass die Ergebnisse im QV unter den Noten liegen, die während der Lehre erzielt wurden. Andererseits sollten die Erfahrungsnoten einem Vergleich mit den Prüfungsnoten am QV standhalten. Die Lernenden müssen sich darauf verlassen können, dass die Notengebung während der Lehre der Notengebung am QV entspricht.

 

Alle Lehrpersonen erhalten nach Abschluss des QV eine Auswertung, die Erfahrungsnoten und QV-Prüfungsnoten vergleicht und die Abweichung festhält. Abweichungen bis zu einer halben Note sind vollkommen normal, solche über einer Note geben zu denken, besonders, wenn sie in einer Klasse mehrfach anzutreffen sind. Die Abteilungsleitung sucht in diesem Fall das Gespräch mit der Lehrperson.

 


Feedback der Lernenden

Jede Lehrperson holt pro Schuljahr mindestens ein Feedback bei einer Klasse ein. Sie bespricht diese mit der Klasse innert 14 Tagen und leitet daraus Massnahmen ab, die mit einem Kontroll-Feedback auf ihre Wirksamkeit überprüft werden.

 

In Mitarbeitergesprächen und der systematischen lohnwirksamen Leistungsbeurteilung werden Massnahmen aus Feedbacks thematisiert.

 

Die Feedbackinstrumente sind den Lehrpersonen bekannt, es werden regelmässig Schulungen dazu durchgeführt.

 


kollegiales Feedback

In jedem Schuljahr wird ein kollegiales Feedback von einer anderen Lehrpersonen eingeholt . Die Lehrpersonen sind frei in der Wahl der Lehrpersonen, mit denen sie das kollegiale Feedback einholen. Die Spielregeln zum kollegialen Feedback sind den Lehrpersonen bekannt.

 


Unterrichtsbesuche

Die Abteilungsleitungen besuchen regelmässig (mindestens alle zwei Jahre ) den Unterricht ihrer Lehrpersonen. 

 


Mitarbeitergespräche

Mit Mitarbeitenden ab einem Beschäftigungsgrad von 30 % werden jedes Jahr Mitarbeitergespräche durchgeführt, die in erster Linie Entwicklungs- und Förderungsgespräche sind. Die Details finden sich im Kapitel 1.3 dieses Handbuches.

 


SLL

Jeweils bei einem Klassenwechsel in der Besoldung wir eine systematische lohnwirksame Leistungsbeurteilung durchgeführt . Sie besteht aus Unterrichtsbesuchen (mit Auswertungsgespräch und Protokoll), einer Berufsdokumentation, die von der Lehrperson erarbeitet wird und einem Schlussgespräch. Die Details finden sich im Kapitel 1.3 dieses Handbuches.

 


Querschnitt-Befragung

Alle Klassen werden im Januar des zweiten Lehrjahres, die Vollzeitklassen der Berufsmaturität am Ende des ersten Semesters, zum BWZ und zu ihren Lehrpersonen befragt. Die Details finden sich im Kapitel 1.3 dieses Handbuches.

 


 

Das Qualitätsmanagementsystem des BWZ Rapperswil-Jona wird im Kapitel 1.8 dieses Handbuches dargestellt.

 

 

 


Die nachfolgende Tabelle zeigt die wichtigsten Dokumente, Formulare und Prozesse:

 

Bereich Thema Dokument
Feedback Regeln am BWZ D1.8-04 
  Feedback mit Lernenden - Instrumente D1.8-07
  Kollegiales Feedback - Möglichkeiten D1.8-08 
Mitarbeitergespräche Abgrenzungen zur SLL D1.3-13
  Vorbereitung LP F1.3-07
  Pensenplanung D1.3-06
  Pensenplanung - Formular F1.3-06
  Feedback AL  
Querschnittbefragung Fragenkatalog D1.8-42
  Rahmenbedingungen  D1.8-41
SLL Unterlagen SLL  
  Information der Lehrpersonen (PPT) D1.3-18 
  Zeitplan D1.3-19
  Protokoll